Mathematik und Zahlen

Wir beginnen die Suche nach den tieferen Mustern und Strukturen der Schöpfung, indem wir Zahlen größer als 0 auf eine einzige Ziffer reduzieren. Diese erhalten wir dadurch dass, wir die Quersumme der jeweiligen Zahl bilden. Dieses Verfahren wiederholen wir so oft, bis nur noch eine Ziffer übrig bleibt.
Die Quersumme einer Zahl Q(X) erhalten wir indem wir die Summe der einzelnen Ziffern der Zahl X bilden.
Beispiel: Wir bilden die Quersumme der Zahl 6821 → Q(6821) = 6 + 8 + 2 + 1 = 17
Da die Zahl 17 als erste Quersumme von 6821 aus 2 Ziffern besteht, wenden wir das Verfahren noch einmal an,
wir bilden also die Quersumme von 12 → Q(12) = 1 + 2 = 3
Die Quersumme von 6821 ist letztendlich 3.
Dieses Verfahren funktioniert auch mit endlichen Dezimalbrüchen.
Durch das Quersummen-Verfahren erhalten wir nur Werte von 1 bis 9. Die Null kommt nicht vor, da wir nur Zahlen betrachten, die größer sind als Null. Die so entstandenen Ziffern bezeichnen wir als Grundziffern. Es entsteht folgendes Bild, bei dem Zahlen, die übereinander stehen, die gleiche Quersumme besitzen:

Das Rad der Grundziffern

Die Grundrechenarten im Rad der Grundziffern

Addition und Subtraktion:
Wenn a  + b + c + … = d, dann ist Q[ Q(a) + Q(b) + Q(c) + … ] = Q(d).
Beispiel:
687 + 5210 + 847 = 6744
→ Q(687) + Q(5210) + Q(847) = 21 + 8 + 19 = 48 → Q(48) = 12 →  Q(12) = 3
und Q(6744) = 21 → Q(21) = 3
Die Summe der einzelnen Quersummen ist also gleich der Quersumme der Summe der addierten Zahlen.

Analog verhält es sich bei der Subtraktion.

Multiplikation:
Wenn a x b x c = d, dann ist Q[ Q(a) x Q(b) x Q(c) x … ] = Q(d).
Beispiel: 35 x 23  x 342 = 275310
→ Q(35) = 8 und Q(23) = 5 und Q(342) = 9 → Q(8 x 5 x 9) = Q(360) = 9
und Q(275310) = 18 → Q(18) = 9

Division:
Bei der Division verhält es sich nicht ganz so einfach, weshalb ich hier nicht weiter darauf eingehe.

Die besondere Bedeutung der 9

Da die 0 unter den Grundziffern nicht vorkommt, übernimmt die 9 hier die Aufgaben der 0.
Addiert man die 9 zu einer beliebegen Zahl, verändert sich nicht ihre Grundziffer. Beispiel: Q(34) = 7, Q(34 + 9) = Q(43) → Q(43) = 7

Bei der Multiplikation einer Zahl mit 9, erhält man für die Grundziffer immer 9. Genauso wie man bei der „echten“ Multiplikation mit 0 immer 0 erhält.
Beispiel: 56 x 9 = 504 → Q(504) = 9 und 57 x 9 = 513 → Q(513) = 9

Die 9 stand symbolisch immer schon für Vollständigkeit. Sie steht für den Anfang und das Ende von Zeitaltern. So wandert der Tierkreis alle 72 Jahre um ein Grad durch den Nachthimmel. Q(72) = 9 ein voller Umlauf dauert (360 x 72) =  25920 Jahre dabei ist Q(25920) = 9

Der Kreis der Grundziffern

Wenn wir die Grundziffer wie in folgendem Kreis anordnen, können wir einige interessante Eigenschaften erkennen. So teilen die Ziffern 3, 6 und 9 den Kreis in drei Segmente, wobei die Summe der Ziffern in jedem Segment wieder gleich 3, 6 oder 9 ist.

Q(1 + 2) = 3
Q(4 + 5) = 9
Q(7 + 8) = 15 → Q(15) = 6

Der Kreis der Grundziffern

Außerdem ist die Quersumme von Ziffern, die sich gegnüber liegen wieder gleich 9.
Q(1 + 8) = 9
Q(2 + 7) = 9
Q(3 + 6) = 9
Q(4 + 5) = 9

Der unendliche Weg durch den Kreis der Grundziffern

Es gibt einen unendlichen Weg durch den Kreis der Grundziffern, der sich in der Verdoppelung der Grundziffern offenbart. Wir starten bei der 1,  verdoppeln diese und erhalten 2. Nun verdoppeln wir die 2 und erhalten 4. Das Verdoppeln der 4 bringt uns zur 8. Wenn wir nun 8 verdoppeln, erhalten wir 16. Die 16 kommt nicht vor, aber Q(16) ist gleich 7. Wir gehen also von der 8 zur 7. Die Verdoppelung von 7 bringt uns zur 14, die ebenfalls nicht vorkommt, aber auch hier gilt, Q(14) ist gleich 5. So kommen wir von der 7 zur 5. Das Verdopeln der 5 ergibt 10, die wieder nicht vorkommte, doch Q(10) ist gleich 1. Der Weg führt also von der 5 zurück zur 1 und der Kreis schließt sich.

Yin und Yang

Wenn man den Kreis der verdoppelten Grundziffer in der richtigen Reihenfolge – 1, 2, 4, 8, 7, 5, 1 – anordnet, erhält man das Symbol für Yin und Yang. Auf der dunklen Seite stehen die geraden Zahlen, auf der hellen Seite die ungeraden. Wenn wir nun die Summe der geraden Zahlen bilden, erhalten wir 2 + 4 + 8 = 14 und Q(14) = 5. Aus der Summe der geraden Zahlen entsteht eine ungerade Zahl. Und wenn wir die Summe der ungeraden Zahlen bilden erhalten wir 1 + 5 + 7 = 13 und Q(13) = 4. Wir erhalten eine eine gerade Zahl. Dabei gilt: 4 + 5 = 9

Auch die Zahlen, die sich diagonal gegenüber liegen – also immer eine gerade Zahl und eine ungerade Zahl ergeben die Summe 9.

1 + 8 = 9
2 + 7 = 9
4 + 5 = 9
5 + 4 = 9
7 + 2 = 9
8 + 1 = 9

Im Diagramm von Yin und Yang werden die wirkenden Kräfte der Welt, wie weiblich und männlich, positiv und negativ, gleichwertig und ausgewogen dargestellt. Man findet diese beiden Prinzipien in allem, was existiert. Weil Yin und Yang nicht statisch sind, sondern sich ständig gegenseitig beeinflussen, sieht man in dem Diagramm den Keim des einen in seinem Gegenpol enthalten. In dem Diagramm erkennt man dies an dem schwarzen Punkt im weißen Feld und dem weißen Punkt im schwarzen Feld. Das Symbol von Yin und Yang steht für Vollständigkeit. Wobei in den Gegensätzen der Kern des Anderen steckt, was zusammen die Einheit zeigt. Die Zahlen offenbaren uns hier eine alte Weisheit.