Leben im besten Deutschland aller Zeiten
Auf dieser Seite untersuche ich gesellschaftspolitische Themen und schreibe meine Gedanken dazu hier nieder. Dabei gehe ich auch auf Verschwörungen politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Art ein, wobei ich mich hierbei auch der Stilmittel der Ironie oder Polemik bediene, denn ich schreibe diese Zeilen als fühlender Mensch und drücke diese Gefühle in meinen Texten aus – ich schreibe sie mir von der Seele. Man darf mich also als Verschwörungtheoretiker bezeichnen. Heute ist dies natürlich ein Kampfbegriff, um Menschen mit anderer Meinung zu diffamieren und mundtot zu machen. Um aufzuzeigen, dass ich mich hier aber in bester Gesellschaft befinde, möchte ich mit einem Zitat beginnen, das auf den damals scheidenden US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower zurückgeht:
„Wir in den Intitutionen der Regierung müssen uns vor unbefugtem Einfluss – beabsichtigt oder unbeabsichtigt – durch den militärisch-industriellen Komplex schützen. Das Potenzial für die katastrophale Zunahme fehlgeleteter Kräfte ist vorhanden und wird weiterhin bestehen. Wir dürfen es nie zulassen, dass die Macht dieser Kombination unsere Freiheiten oder unsere demokratischen Prozesse gefährdet. Wir sollen nichts als gegeben hinnehmen. Nur wachsame und informierte Bürger können das angemessene Vernetzen der gigantischen industriellen und militärischen Verteidigungsmaschinerie mit unseren friedlichen Methoden und Zielen erzwingen, sodass Sicherheit und Freiheit zusammenwachsen und gedeihen können.“
Wie weit sind wir der Aufforderung nach Schutz und Verteidigung unserer Demokratie nachgekommen? Oder haben wir unsere Demokratie dem Zugriff des militärisch-industriellen Komplexes längst preisgegeben? Heute muss man den militärisch-industriellen Komplex natürlich noch um die Pharmaindustrie, die großen Tech-Unternehmen sowie die großen Vermögensverwalter (Blackrock, Vanguard u.a.) erweitern. ⇒ ganzer Text
Demokratie versus „unsere Demokratie“
Heute gibt es zwei Formen von Demokratie in Deutschland. Es gibt die Demokratie als Herrschaftsform, die auf dem Grundgesetz beruht. Und seit einiger Zeit gibt es darüberhinaus auch unsere Demokratie als kollektive Haltung, die auf einfachen moralischen Sichtweisen beruht. Die Begleiterscheinungen, die mit unserer Demokratie einhergehen, haben faschistoide Züge. So gibt es wieder Meldestellen, bei denen man Menschen denunzieren kann, die den Vorstellungen unserer Demokratie widersprechen und an ihr Kritik üben. Es gibt auch wieder verschiedene Gruppen, die den politischen Straßenkampf für unsere Demokratie durchführen und politisch anders Denkende von ihren Grundrechten abhalten. Dies sind Gruppierungen wie die Antifa oder die Omas gegen rechts, die versuchen, Parteitage oder die Gründung von Jugendgruppen demokratischer Parteien in Deutschland mit Gewalt zu verhindern. Das sind die gleichen Mittel, mit denen die SA in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts ihren politischen Kampf ausgetragen hat. Und nur weil man meint, ideologisch auf der richtigen Seite zu stehen, heißt das nicht, dass man sich nicht auch faschistoider Mittel bedient. Die SA wähnte sich ideologisch auch auf der richtigen Seite in ihrem Kampf für Deutschland. Ignazio Silone soll folgende Warnung ausgesprochen haben: „Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Nein, er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.“ Und genau an dem Punkt sind wir angekommen.
Wie uns die kollektive Dummheit in den neuen Faschismus führt
Der Begriff Dummheit begegnet uns im Alltag ständig. Doch was genau meint er, wenn wir von Dummheit als gesellschaftlichem Virus sprechen? Zunächst einmal geht es nicht um mangelnde Intelligenz oder unzureichendes Wissen allein. Vielmehr ist Dummheit in diesem Zusammenhang etwas Tiefergehendes. Sie bezeichnet eine kollektive Haltung, die sich hartnäckig weigert, komplexe Zusammenhänge zu akzeptieren, um stattdessen vereinfachende Sichtweisen vorzuziehen. Interessant ist hier die Perspektive von Dietrich Bonhoeffer, einem bedeutenden deutschen Theologen und Widerstandskämpfer, der feststellte, dass gegen Dummheit kein Kraut gewachsen sei, weil sie, anders als das bloße Nichtwissen, nicht durch Argumente zu überwinden ist. Er erkannte, dass Dummheit oft nicht aus Mangel an Fähigkeiten entsteht, sondern vielmehr eine Haltung beschreibt, die blind den einfachen Weg bevorzugt und dabei moralische Verantwortung ablehnt … ⇒ ganzer Text
Prozess gegen Deutschland – ein Theaterstück
Der Publizist und Autor Harald Martenstein hat bei der Theater-Inszenierung „Prozess gegen Deutschland“ am Thalia Theater in Hamburg gegen ein Verbot der AfD, das diese Inszenierung zum Gegenstand hatte, argumentiert. Martenstein hat eindringlich davor gewarnt, dass beim Versuch, die Demokratie zu verteidigen, diese auch abgeschafft werden kann – seine Rede ist im Netz viral gegangen.
Wir sprechen hier also in einer Art Schauprozess über das Verbot einer Partei, die im Westen Deutschlands von 20 Prozent der Menschen gewählt wird und im Osten von 35 bis 40 Prozent. Mit anderen Worten: Wir reden über das Ende der Demokratie und ihre Ersetzung durch etwas anderes. Die Meinung großer und immer noch wachsender Teile der Bevölkerung soll für die Politik in Zukunft keine Rolle mehr spielen.
Wie soll das neue System eigentlich heißen? „Gelenkte Demokratie“? „Unsere Demokratie“? Bestimmt fällt Ihnen ein schönerer Name ein. Ja – Sie haben recht mit dem, was hier vermutlich vielen gerade durch den Kopf geht: Ja, die NSDAP hätte man besser verboten. Ob dieser Versuch etwas genützt hätte, weiß man natürlich nicht. Aber die sogenannte Machtergreifung von 1933 war zweifellos eine Katastrophe und Vorbote weiterer Katastrophen. Man musste alles versuchen, um das zu verhindern.
Ich stelle Ihnen einige Fragen. Die erste Frage: Sind die Begriffe „rechts“ und „rechtsradikal“ wirklich mehr oder weniger bedeutungsgleich? Ich frage das, weil beide Begriffe in linken Debattenräumen meist wie Synonyme verwendet werden. „Kampf gegen Rechts“ – so soll also ein Kampf für die Demokratie heißen. Es ist ein Kampf gegen die Demokratie. Rechts und links sind seit 1789 die beiden Grundrichtungen aller demokratischen Staaten.
Rechte lehnen ein sozialistisches Wirtschaftssystem ab. Sie verteidigen das Unternehmertum, sie sind für Traditionen, sie halten die Familie für ein gutes Modell und sie mögen ihr Land – sie hassen es nicht. Eindeutig rechte Politiker haben gegen die Nazis gekämpft und den Vorläufer der EU gegründet. Sie hießen De Gaulle, Adenauer und Churchill. Typische rechte Politiker der jüngeren Geschichte waren Margaret Thatcher und Ronald Reagan. Sie lehnen diese Leute ab – okay. Aber wollen Sie allen Ernstes solche Haltungen verbieten? Sie sind dann ein Gegner der Demokratie. Das sollten Sie dann aber auch zugeben – vor sich selbst und vor der Welt.
Sie werden einwenden, dass Sie nicht diese „Old-School-Rechten“ wie Adenauer oder Reagan meinen, wenn Sie Verbote fordern. Sie meinen den Populismus – eine neue Spielart des Rechten, die in der gesamten westlichen Welt entstanden ist, nicht nur in Deutschland. Sie findet Zulauf bei denen, die bisher bürgerliche oder gemäßigt linke Parteien gewählt haben – also bei Union, SPD oder FDP. Diese Wähler fühlen sich nicht mehr repräsentiert durch das alte Parteienspektrum. ⇒ ganzer Text
Quelle:
https://nius.de/medien/news/prozess-gegen-deutschland-die-vielbeachtete-rede-von-harald-martenstein-im-wortlaut
Die ganze Welt kennt den neuen Autoritarismus in Deutschland
von C. J. Hopkins
Nicht jede Form des Totalitarismus ist gleich, aber sie haben gemeinsame Merkmale. Menschen zu zwingen, Symbole der Konformität mit der offiziellen Ideologie des Systems zu zeigen, ist ein Kennzeichen totalitärer Systeme. Die Ausrufung eines Ausnahmezustands und die Aufhebung verfassungsmäßiger Rechte ohne rechtfertigenden Grund ist ein Kennzeichen totalitärer Systeme. Das Verbot von Protesten gegen Regierungsbeschlüsse ist ein Kennzeichen totalitärer Systeme. Die Überschwemmung der Öffentlichkeit mit Lügen und Propaganda, die darauf abzielt, die Menschen in Angst und Schrecken zu geistlosem Gehorsam zu versetzen, ist ein Kennzeichen totalitärer Systeme. Die Segregation von Gesellschaften ist ein Kennzeichen totalitärer Systeme. Die Zensur abweichender Meinungen ist ein klassisches Kennzeichen des Totalitarismus. Menschen ihrer Arbeit zu berauben, weil sie sich weigern, sich der offiziellen Ideologie anzupassen, ist ein Kennzeichen des Totalitarismus. Das Schüren von Massenhass gegen eine Sündenbock-Klasse von Menschen ist ein Kennzeichen des Totalitarismus. Die Dämonisierung von Kritikern der offiziellen Ideologie ist ein Kennzeichen des Totalitarismus. Die Instrumentalisierung des Rechts zur Bestrafung von Dissidenten und Regierungskritikern ist ein Kennzeichen des Totalitarismus. Ich habe seit März 2020 das Aufkommen all dieser Merkmale des Totalitarismus in Gesellschaften im gesamten Westen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Deutschland, dokumentiert. Ich werde dies auch weiterhin tun. Ich werde meine Leser weiterhin vor dieser neuen, aufkommenden Form des Totalitarismus warnen, und versuchen, sie zu verstehen, und mich ihr zu widersetzen. Ich werde diese neue Form des Totalitarismus mit früheren Formen des Totalitarismus und insbesondere mit Nazi-Deutschland vergleichen, wann immer es angebracht ist und zu unserem Verständnis der aktuellen Ereignisse beiträgt. Das ist meine Aufgabe als politischer Satiriker und Kommentator und Autor, und meine Verantwortung als Mensch. ⇒ ganzer Text
Quelle:
Overton-Magazin