Auch die Wissenschaft steckt in gedanklichen Blasen fest

Wir leben in einer Zeit, in welcher der wissenschaftliche Diskurs zum Erliegen gekommen ist. Es gibt eine wissenschaftliche Wahrheit. Wer andere Erklärungen andenkt oder vertritt, wird nicht gehört. Der Klimawandel ist anthropogen und erfolgt aufgrund des Ausstoßes von CO2. Wer dazu andere Gedanken hat, wie zum Beispiel den Einfluss der Sonne auf unser Klima, den Einfluss von Veränderungen von Meereströmungen wie der Atlantischen Multidekadenoszillation (AMO) oder der Pazifischen Dekaden-Oszillation (PDO), ist ein Klimaleugner. Wenn man Herrn Prof. Dr. Lesch darauf anspricht, bekommt man zu hören, dass das alles Quatsch sei und nur das CO2 für den Klimawandel verantwortlich sei.
In anderen Bereichen sieht das ähnlich aus. Zum Corona-Virus hört man Herrn Prof. Dr. Drosten und Herrn Prof. Dr. Wieler. Andere Fachärzte hört man leider nicht oder sie werden als Corona-Leugner diffamiert.
Wenn man so wissenschaftliche Forschung betreibt, wird man nicht weiter kommen und vor allem wird man den Weg, den man eigeschlagen hat, nicht mehr verlassen. Auch wenn er mit immer größeren Unwegsamkeiten verbunden ist. Anstatt dann darüber nachzudenken, ob der Ansatz vielleicht falsch war, wird der Weg immer weiter durch riesige Baustellen ausgebessert, so dass man ihn noch weiter beschreiten kann. Hören wir dazu Herrn Dr. Alexander Unzicker:

„Die Wissenschaftsgeschichte hat an zahlreichen Beispielen gezeigt, dass geschlossene Zirkel von sogenannten Experten in ihren Überzeugungen weit vom richtigen Weg abgekommen sind. Verfestigte kollektive Denkblockaden haben den Fortschritt oft für lange Zeit aufgehalten. Es ist daher Unabdingbar, dass neue Erkenntnisse von Menschen mit wissenschaftlicher Allgemeinbildung evaluiert werden können, wenn sie sich auf lange Sicht als korrekt erweisen sollen.
Dazu muss sich eine aufgeklärte Öffentlichkeit im Sinne von Immanuel Kant als mündig genug begreifen, sich ihres Verstandes ohne Anleitung anderer zu bedienen. Denn die Gesellschaft muss letztlich die Theorien verstehen und beurteilen, von denen ihr Schicksal auf lange Sicht abhängt.“
Alexander Unzicker: Einsteins verlorener Schlüssel, S. 8, Amazon Fulfillment, Polen, 2015

„Es ist die paradigmische Fremdheit der alten Einstein´schen Idee [der variablen Lichtgeschwindigkeit] und ihr Bezug zum Machschen Prinzip, die sie heute so weit außerhalb jeglicher Forschungstätigkeit liegen lassen. Zu viel des etablierten Wissens würde man gefährden, als dass der Gedanke daran erträglich wäre. Und doch haben sich in der Wissenschaftsgeschichte solche unbequemen Ideen oft als wahr herausgestellt.“
Alexander Unzicker: Einsteins verlorener Schlüssel, S. 26 f., Amazon Fulfillment, Polen, 2015

Als Beispiel sei hier der Wechsel vom geozentrischen Weltbild zum heliozentrischen Weltbild angeführt.

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